01.01.2022 11:00 |

Nach 15 Jahren im Amt

Alexander Wrabetz sagt ORF per Tweet Adieu

Seit Anfang 2007 stand Alexander Wrabetz als Generaldirektor an der Spitze des ORF. Er ist der einzige ORF-Chef, der drei Funktionsperioden nacheinander absolvierte. Mit 1. Jänner muss er den Chefsessel nun aber an seinen Nachfolger Roland Weißmann abtreten (siehe Video oben). Wohin es Wrabetz zieht, behält er für sich, er landet wohl bei den Symphonikern. Von seinen Fans hat er sich per Twitter verabschiedet, nicht ganz fehlerfrei.

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Nach 15 Jahren (5475 Tagen) habe ich heute mein Amt an meinen Nachfolger Roland Weißmann übergeben. Ich wünsche ihm, seinem Team und dem ganzen ORF viel Erfolg und Fortune in den kommenden Jahren!“, so Wrabetz am Abend des 31. Dezembers in einem Twitterbeitrag.

Er bedanke sich „bei allen KollegInnen, die im ORF, in der Filmwirtschaft, in der Werbewirtschaft, als unsere Partner im Sport, in der Kultur, Wissenschaft und bei unserem Standortprojekt so wichtige Beiträge zum Erfolg des Unternehmens beigetragen haben“ sowie „auch bei unseren Partnern in den österreichischen und internationalen Medien und den kritischen Wegbegleitern bei den MedienjournalstInnen“.

„Irgendwann ist es dann aber auch gut“
Bei seinem Antritt vor 15 Jahren hatte Wrabetz die „größte Programmreform aller Zeiten“ versprochen. Eingetreten ist diese summa summarum nicht. Den ORF bezeichnete er als das „wunderbarste Unternehmen“. Der Abschied davon bewege ihn, „irgendwann ist es dann aber auch gut“.

„Können ein gut bestelltes Haus übernehmen!“
Sein Nachfolger ließ sich nicht lange bitten und bedankte sich - ebenfalls per Twitter - über die nicht ganz fehlerfrei formulierten Wünsche seines Vorgängers: „Vielen Dank! Wir können ein gut bestelltes Haus übernehmen! Ich bedanke mich für die jahrelange, sehr gute Zusammenarbeit und die professionelle und kollegiale Übergabe in den letzten Monaten!“

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