Recht frischer Wind:

SPÖ-Einsteiger fragt nach Klimafußabdruck im Land

Von den 56 Abgeordneten im OÖ Landtag sind 27 Neueinsteiger. Einer davon fällt gleich einmal energisch mit der Tür ins Haus, siehe Karikatur, und schreckt trotz seiner erst 27 Jahre nicht davor zurück, altgediente Regierungsmitglieder zu löchern: Thomas Antlinger aus Grieskirchen, als Kandidat der Jungen Generation in der SPÖ Oberösterreich in den Landtag gekommen, nimmt dort seine Rolle als SPÖ-Sprecher für die Zukunftsthemen Klima, Energie und Nachhaltigkeit bereits sehr ernst.

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In der Ausschussrunde des Landtagsam 1. Dezember ging es ihm um die steigenden Energiepreise. Er bekam die Antworten auf seine Fragen an ÖVP-Landesrat Markus Achleitner per Videoschaltung, weil dieser wegen Corona im Homeoffice bleiben musste. Jedenfalls bleiben die Preise des Landesversorgers stabil, wie Achleitner versichert: „Die Energie AG Oberösterreich hat aufgrund einer weitsichtigen und langfristigen Energiebeschaffung die Möglichkeit einer Preisgarantie, die ihren Bestandskunden zugute kommt. Warum dies etwa in Wien, Niederösterreich oder im Burgenland anders ist, müsste dort nachgefragt werden.“

Strenge Fragen nach Kurzstreckenflügen
Die nächste Anfrage Antlingers ist aber an LH Thomas Stelzer gerichtet, von dem der SPÖ-Jungmandatar Details über den „klimatischen Fußabdruck der Landesverwaltung“ wissen möchte. Da geht’s um den energetischen Zustand aller Landesgebäude oder um den Betrieb des Fuhrparks des Landes sowie allfällige Umstellungspläne auf „alternative regenerative Energieträger“. Sogar wie viele Flugkilometer die Mitglieder der Landesregierung in den letzten fünf Jahren zurücklegten, will er wissen – mit Auflistung von Kurzstreckenflügen

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