20.11.2021 09:00 |

Bei Anti-WurmMittel

Kammer rät den Apotheken zu mehr Misstrauen

Bei Corona-Leugnern wird ein Anti-Wurmmittel aus der Veterinärmedizin zur Behandlung von Covid-19 beworben. Apotheker sollen jetzt bei der Ausgabe besonders misstrauisch sein.

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Wie am Freitag berichtet, fiel eine Mühlviertler Familie diesen Fake News zum Opfer, starb an Corona, weil das Mittel nicht hilft. Der rezeptpflichtige Wirkstoff wird nicht nur von Tierärzten, sondern auch von Humanmedizinern verschrieben. Beim Menschen hilft er gegen Krätze.

Rücksprache halten
Die Apothekerkammer empfiehlt nun den Apotheken, bei der Abgabe misstrauisch zu sein. „Wenn nicht glaubwürdige Mengen verschrieben wurden, sollte Rücksprache mit dem verschreibenden Arzt gehalten werden“, so Wolfgang Müller. Grundsätzlich ist der Arzt im Rahmen der Therapiefreiheit für die Auswahl der Medikation verantwortlich.

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