So, 19. August 2018

Umbau bei Austria

06.04.2011 18:27

Neo-Coach Perz: "Wir starten einen Neuanfang"

Bei der krisengebeutelten Austria Klagenfurt hat es am Mittwoch einen Trainerwechsel gegeben. Rudi Perz übernimmt beim Fußball-Regionalligisten die Funktionen des Trainers und Sportmanagers. Walter Schoppitsch und Helmut König sind damit ihre Jobs los. Mit dieser Maßnahme zog die Austria die Reißleine.

Nur fünf Punkte haben die Klagenfurter aus den ersten fünf Frühjahrsrunden geholt. Für einen Titelfavoriten ist das eindeutig zu wenig. "Im Moment sind wir weit von der Leistung entfernt, die wir bringen müssten", hatte Spielmacher Matthias Dollinger erst kürzlich in einem Interview mit kaerntnerkrone.at zugegeben (siehe Infobox).

Letzte Chance für Austria Klagenfurt
Nach der jüngsten 0:2-Niederlage bei Blau-Weiß Linz ist Walter Schoppitsch nun seinen Job los. "Wir mussten die Entscheidung im Hinblick auf das GAK-Heimspiel am Freitag treffen. Es ist ein enorm wichtiges Spiel. Wir hoffen, dass jetzt mit Rudi Perz als neuem Trainer ein zusätzlicher Ruck durch die Mannschaft geht. Schließlich wollen wir in den verbleibenden Runden noch alles unternehmen, um im Aufstiegskampf mitreden zu können", so Präsident Josef Loibnegger. Vier Zähler fehlen den Klagenfurtern auf einen möglichen Aufstiegsplatz.

Zahlreiche Erfolge als Trainer
Rudi Perz, der bisher die Nachwuchsleitung bei den Violetten innehatte, gilt als akribischer Arbeiter. Im Trainerbusiness ist er kein neuer. Von 2004 bis 2008 konnte er als Trainer des Regionalligisten Feldkirchen aufzeigen. Während der Saison 2004/05 übernahm er dort das Traineramt und rettete das Team vor dem drohenden Abstieg. In den Jahren darauf wurde er in der Endabrechnung sogar einmal Zweiter und zweimal Dritter. Dazu sorgte Perz mit Feldkirchen im Jahr 2007 mit einem Sieg über den Bundesligisten Altach in der 1. Runde des ÖFB-Cups für die große Sensation. Und 2008 führte er Feldkirchen ins ÖFB-Amateur-Cup-Finale.

Die Hoffnung auf den Trainereffekt
Bei der Austria Klagenfurt ist der Druck auf den 39-Jährigen freilich ungleich größer. "Aber mit dem Druck kann ich umgehen. Schließlich hast du im Fußball immer Druck, egal bei welchem Team." Nun gelte alle Konzentration dem freitägigen Heimspiel gegen den GAK. "Binnen drei Tagen kann ich zwar keine Wunder bewirken, aber natürlich hoffe ich auf den berühmten Trainereffekt", so Perz. Will heißen, ein Sieg muss gegen die im Frühjahr sehr erfolgreichen Grazer her.

Perz: "Wir starten einen Neuanfang"
Damit es mit den drei Punkten was wird, nimmt Perz die Mannschaft in die Pflicht: "Die Spieler müssen verstehen, dass sie voll mitziehen müssen. Das, was bisher gewesen ist, ist abgehakt. Ab sofort gibt es einen Neuanfang. Das Spiel gegen den GAK ist die erste von zehn Stufen im Frühjahr, und sie ist die schwierigste. Aber wir wollen sie nehmen."

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