Positives Gespräch

LASK-Chef räumt Differenzen mit Finanzamt aus

Oberösterreich
06.04.2011 16:08
Der Fußball-Bundesligist LASK und das Finanzamt haben am Mittwoch Differenzen bezüglich Steuerschulden ausgeräumt. In einem konstruktiven und positiven Gespräch, das Klubchef Peter-Michel Reichel und Amtsvorstand Wilfried Ritirc führten, sei festgestellt worden, dass es tatsächlich durch ein Kommunikationsproblem zu dieser Situation gekommen wäre.

Weiters wurde bestätigt, dass der LASK derzeit Verbindlichkeiten von 96.000 Euro habe und diese in den kommenden Tagen aller Voraussicht nach einvernehmlich geregelt werden könnten. Laut Ritirc habe sich der Verein in vergangenen Jahren ständig bemüht, Rückstände abzubauen. Der Klub sei derzeit wesentlich von früheren Schuldenständen entfernt und habe nun die geringsten Verbindlichkeiten seit elf Jahren.

Reichel ist um bestmögliches Einvernehmen mit dem Finanzamt bemüht: "Der LASK sieht es als besondere Notwendigkeit, eine ordnungsgemäße Abwicklung und Steuertransparenz aufrecht zu erhalten und das negative Image des Fußballs diesbezüglich zu verbessern."

Beamte des Finanzamtes der Stadt Linz hatten am Sonntag die Eintrittsgelder der Athletiker aus dem Heimspiel gegen Meister Red Bull Salzburg (1:1) gepfändet. Nach Angaben von Reichel handelte es sich um rund 20.000 Euro.

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