10.11.2021 15:00 |

Ski alpin

Stefan Brennsteiners Rennski landete im Müll

Das Aus in Sölden hatte für Stefan Brennsteiner ein böses Nachspiel – für seinen Rennski. Am Sonntag beim Parallel-RTL in Lech/Zürs wird der Pinzgauer auf neuem Material unterwegs sein.

Seit Montag bereiten sich die ÖSV-Techniker auf der Reiteralm für den nächsten Weltcupauftritt in der Heimat vor. Einen Tag nach den Damen carven die Herren Sonntag beim Parallel-RTL in Lech/Zürs um Punkte.

„So ein Fehler ist mir noch nie passiert“
Punkte hätte auch Stefan Brennsteiner schon am Konto, wahrscheinlich sogar einen Top-5-Platz – wenn ihn der Rettenbachferner in Sölden beim Weltcupauftakt nicht im zweiten Durchgang abgeworfen hätte. „Ein blöder Fehler, der mir noch nie passiert ist“, meinte der Pinzgauer, „in der Phase des Anrutschens habe ich die Ski überkreuzt. Wenn es bei einmal bleibt, ist es okay“, meinte der 30-Jährige. Am Ende stand ein „Nuller“ in der Ergebnisliste – zudem ging sein Rennski kaputt. Der flog in hohem Bogen davon. „Der Ski ist jetzt im Müll, am hinteren Ende gebrochen.“

Start aus der Startbox soll geübt sein
Jetzt heißt es, auf neuem Material anzugreifen. Die größten Unterschiede beim Duell „Mann gegen Mann“ zum normalen RTL: „Das Tempo ist geringer. Man versucht das Material so abzustimmen, dass man einen kurzen Schwung fahren kann. Von der Skilänge bleibt es bei mir gleich.“ Auch der Start aus der Startbox soll geübt sein. „Jede Box hat ihre eigene Charakteristik, darauf gilt es sich einzustellen“, betont Stefan, der 2020 in Zürs aufgrund einer Verletzung fehlte, den Hang noch nicht kennt. „Außer von einer Skitour im Frühjahr, als ich daran vorbeigegangen bin.“

Zuerst einmal ins Finale
Sein Ziel: „Zuerst fürs Finale der Top 16 qualifizieren, dafür darfst du dir keinen Fehler erlauben.“ Er gibt zu: „Derzeit ist das Gefühl bei so engen Torabständen noch nicht so da.“ Sein bestes Parallelresultat bisher: Rang 9 in Alta Badia 2018.

Herbert Struber
Herbert Struber
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