Das Land Kärnten fördert 141 Beschäftigte mit Bahinderung. Dafür sollen 1,2 Millionen Euro aus dem Sozialreferat zur Verfügung stehen. Die Coronakrise hat die Notwendigkeit des Arbeitsplatzerhaltes zusätzlich verstärkt
„Es ist für das Selbstwertgefühl beeinträchtigter Menschen einer der schönsten Erfolge, wenn sie am Arbeitsplatz Fuß fassen können“, weiß Sozialreferentin Beate Prettner. Daher forciert das Land Kärnten diese Form der Integration ganz besonders. Für die ABC-Arbeitsplätze soll in den nächsten Regierungssitzung am Mittwoch ein Förderantrag über 1,2 Millionen Euro aus dem Sozialreferat eingebracht werden.
Höherer Förderbetrag
„Mit der Eingliederung in den Arbeitsmarkt, mit der Übernahme von Aufgaben steigen nicht zuletzt der Selbstwert und die Selbstsicherheit. Das ist ein Aspekt, der für den Einzelnen oft unbezahlbar ist“, ist Prettner überzeugt. Im Vergleich zum Vorjahr liegt 2021 ein höherer Förderungsbetrag aus Mitteln des Sozialreferates von knapp 350.000 Euro vor. Im Wesentlichen ist die Erhöhung aud den geringeren Abzug der Kurzarbeitsbeihilfen zurückzuführen.
Vollauslastung erreicht
Das Unternehmen ABC - ist im Osten von Klagenfurt angesiedelt - ist im Bereich des Sondermaschinenbaus und seit 2015 im Bereich Textil tätig. Schon zwei Jahre später, 2017, wurde im Textilbereich mit 22 Vollzeitaquivalenten (17 davon Menschen mit Behinderung) die Vollauslastung erreicht.
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