Seit Jahren sorgt Therapiehund Findus im Altersheim für Abwechslung. Der wunderschöne Herdenschutzhund wurde 2013 von Patrizia Rafeiner aus dem Tiko Klagenfurt adoptiert. Der Rüde stammt ursprünglich aus dem Ausland und landete dann als hochaggressiv mit ungewissem Schicksal im Tierheim.
„Dem Tiko kann man nichts vorwerfen. Findus wurde von zwei Frauen aus dem Ausland vermeintlich gerettet, was aber schief ging. Er war vor allem Männern gegenüber hoch aggressiv und musste zuerst in der roten Zone untergebracht werden“, berichtet die diplomierte Sozialbetreuerin und Demenztrainerin. Herdenschutzhunde brauchen eine Aufgabe. Die Reise aus dem Ausland und dann die völlige Isolierung im Zwinger waren für den Vierbeiner eine Katastrophe. „Ich habe damals als Tierpflegerin im Tiko gearbeitet und wollte ihm helfen“, so Rafeiner, die 2012 die Patenschaft für den Rüden übernahm – und ihn dann 2013 adoptiert hat.
Ein unschlagbares Team
Unterstützung fand die 30-Jährige bei der Therapie/Hundetrainerin Cornelia Lorenz. „Conni hat Findus gleich als ganz normalen Hund eingestuft. Wir haben dann bald die Ausbildung zum Therapiebegleithund gemacht“, erzählt Rafeiner. Und Findus war mit seiner Aufgabe von Anfang an glücklich. Er arbeitet seitdem mit alten Menschen. Seine vorgeschriebenen Jahresüberprüfungen meistert der Rüde bravourös.
Lehrgang startet Anfang November
Der Verein TherapiehundeTeams Kärnten startet am 6. November einen neuen Lehrgang für Therapiehunde-Teams und gleichzeitig auch einen für Menschen, die mehr mit ihrem Hund tun wollen, als die übliche Grundausbildung. Das Angebot richtet sich an Erst-Hunde-Halter, erfahrene „Hundler“ und an alle, die ihr Leben mit einem Hund bereichern wollen. Infos: c.lorenz@gmx.at oder 0699/199 144 99.
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