Vorsicht ist geboten

Alle zwei Stunden passiert ein Unfall mit Wild

Kärnten
14.10.2021 20:27
Porträt von Wilfried Krierer
Von Wilfried Krierer

4277 Wildtiere wurden im Jahr 2020 allein in Kärnten infolge einer Kollision mit einem Fahrzeug getötet - darunter 455 Rehkitze. Das bedeutet, dass sich auf den Kärntner Straßen alle zwei Stunden ein Unfall mit Wild ereignet. „Wir appellieren an Fahrzeuglenker, vor allem in Wildwechselzonen besonders wachsam zu fahren und die Geschwindigkeit zu drosseln.

Appell an Autofahrer 
Denn erwischt man mit nur 60 Stundenkilometer einen Rehbock, so wirkt ein Aufprallgewicht von nahezu einer Tonne auf Fahrzeug und Insassen ein“, so ein Verkehrsexperte.

Kein Ausweichmanöver starten 
Eines sei unbedingt zu beachten: „Auch wenn man instinktiv lieber ausweichen möchte, ein derartiges Manöver ist nicht zu empfehlen, es ist weit riskanter als ein Zusammenstoß. Im Ernstfall sollte das Lenkrad gut festgehalten und stark gebremst werden.“

Gefahr auch in der Stadt 
Wild ist jedoch nicht nur im Freiland unterwegs, auch in Klagenfurt werden immer häufiger Waldbewohner gesichtet. Kürzlich verirrte sich ein Fuchs auf den Südring. „Er saß regungslos am Straßenrand. Als ich mich ihm näherte, sprang er auf, sah mich an und verschwand in der Dunkelheit“, schildert ein Passant. 

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