Die Kabeg – ein Teil der Abfälle stammt von Abrissarbeiten auf dem Krankenhausgelände – zwei Bauunternehmen, eine inzwischen in Konkurs gegangene Transportfirma und der Grundbesitzer wurden schon 2009 zur Sanierung der Deponie bei Hallegg verdonnert. Der Müll hätte wieder ausgegraben und getrennt werden müssen.
Geschehen ist, wie berichtet, nichts. Auf dem Gelände befindet sich heute ein Reitplatz – und auch nach Ablehnung der Berufungen durch die Landesregierung wird eine Sanierung auf sich warten lassen: Der Fall landet beim Höchstgericht. Dabei war die Trennung der Bauabfälle und die ordnungsgemäße Entsorgung schon 2005 im Abbruchbescheid für das LKH-Gebäude festgehalten gewesen.
Ordnungsgemäße Entsorgung bestätigt
Die Kabeg und die Baufirmen berufen sich darauf, dass ihnen die ordnungsgemäße Entsorgung durch das Fuhrunternehmen bestätigt worden wäre. Da Material von mehreren Baustellen, darunter auch tonnenweise Bodenaushub, auf die illegale Anschüttung verführt worden ist, müssten die betroffenen Firmen gemeinsam für die Sanierung aufkommen: Auch Müll hat bekanntlich kein Mascherl.
von Waltraud Dengel, Kärntner Krone
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