13.10.2021 06:55 |

Ski Alpin

Internes Wettrennen um Tickets für Weltcup-Auftakt

Zwei oder drei Startplätze für den Weltcupauftakt am 24. Oktober werden es sein, um die sich am Freitag mehrere rot-weiß-rote Riesentorlauf-Asse auf dem Rennhang matchen werden. Einer von ihnen: Patrick Feurstein. Der 24-jährige Vorarlberger hätte im Vorjahr einen Fixplatz gehabt, musste allerdings aufgrund von gesundheitlichen Problemen passen. Jetzt ist er wieder fit - und bester Dinge!

„Überhaupt wieder rennmäßig Skifahren zu können, ist für mich der größte Erfolg“, hatte Patrick Feurstein der „Krone“ Ende August beim Gletschertraining in Saas-Fee (Sz) gesagt, nachdem er die gesamte Vorsaison aufgrund mysteriöser Kopfschmerzen zuschauen musste.

Am Freitag, knapp zwei Monate später, kann der 24-Jährige den nächsten Sieg einfahren und sich für den Weltcupstart am 24. Oktober in Sölden qualifizieren. „Das wäre gewaltig“, gesteht der Mellauer. „Für mich aber nur ein Zwischenschritt.“

Bei der internen Quali geht es - je nachdem, ob sich Speedspezialist Vincent Kriechmayr für einen Start entscheidet - wohl um zwei oder drei Tickets. „Zuletzt hat meine Form schon gut gepasst“, präsentiert sich Feurstein optimistisch. „Ich war eigentlich immer ganz vorne dabei, teilweise sogar überhaupt der Schnellste der Qualifikanten.“

Seine größten Gegner kennt Patrick auch: „Christian Borgnaes, Adrian Pertl, Raphael Haaser und ich haben wahrscheinlich die besten Chancen“, glaubt der Heeressportler. „Das hat aber auch mit den Nummern zu tun, mit denen wir in Sölden an den Start gehen würden.“ Aufgrund seines Verletztenstatus verlor der Rossignol-Pilot in der Vorsaison keine FIS-Punkte und würde wohl mit einer Nummer zwischen 35 und 40 ins Rennen gehen.

Eine - zumindest was die Startnummer angeht - nicht ganz so gute Ausgangssituation hätten die zwei anderen Vorarlberger, die ins Qualirennen gehen. Im Oktober 2020 war Thomas Dorner, nach Feursteins gesundheitlich bedingtem Ausfall, der einzige Ländle-Starter in Sölden. Heuer, will der 23-jährige Andelsbucher sein Hauptaugenmerk auf den Europacup legen - klappt es mit der Quali für Sölden, nimmt der den Weltcup aber natürlich sehr gerne mit.

Der Dritte im Bunde ist Lukas Feurstein. Der Mellauer war aber zuletzt verkühlt, lässt sich ein Antreten vorerst noch offen. 

Peter Weihs
Peter Weihs
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