Schon 2007 hat die "Krone" über die illegale Deponie bei Hallegg berichtet: Tonnenweise wurden dort Bauschutt und Aushubmaterial von mehreren Baustellen in Klagenfurt angeliefert. Darunter auch vom Abbruch des Zentrums für seelische Gesundheit am Krankenhausgelände. Schon 2009 wurde vom Magistrat Klagenfurt der Auftrag erteilt, die Anschüttung im Ausmaß von 80.000 Qubikmeter, auf der ein Reitplatz errichtet wurde, zu durchforsten und ordnungsgemäß zu sanieren.
"Die Kabeg kommt zum Handkuss"
Jetzt hat das Land in einem Bescheid den Spruch bestätigt. Sämtliche Berufungen wurden abgewiesen. "Die Kabeg kommt wegen eines Auftragnehmers zum Handkuss", erklärt der Vorsitzende des Expertenbeirats, Albert Kreiner. "Das vom Klinikum seinerzeit beauftragte Unternehmen hat die Arbeit an einen Sub-Unternehmer weitergegeben, der den Abbruchmüll in einer nicht genehmigten Deponie vergraben hat."
Deshalb legt die Kabeg beim Verwaltungsgerichtshof Beschwerde ein. Auch die betroffenen Bauunternehmen beschreiten diesen Weg. "Das ist der Versuch der Behörden, Firmen, die liquid sind, hineinzuziehen, weil beim Fuhrunternehmen, dem eigentlichen Verantwortlichen, wegen des Konkurses nichts mehr zu holen ist", meint Rechtsanwalt Martin Eisenberger.
von Waltraud Dengel, Kärntner Krone
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