Lange Geschäftsöffnungszeiten vor Weihnachten verführen die Verbraucher dazu, zu tief ins Portemonnaie zu greifen und spontan die falschen Artikel zu kaufen. Dies haben Wissenschaftler der schottischen Universität Strathclyde nach einer Studie herausgefunden.
Ihren Erkenntnissen zufolge wird beim abendlichenShopping pro Stunde 38 Prozent mehr ausgegeben als im selben Zeitraumam Vormittag. Einkäufer, die sich erst nach der Arbeit amAbend auf den Weg machen, erliegen häufiger ihrem Impulsund geben 56 Prozent ihres Geldes für so genannte Spontankäufeaus. Mehr als zwei Drittel von ihnen bereuen das anschließend.
Abends wird's unüberlegter "Die Tageszeit ist nur ein Faktor beim Einkaufsverhalten.Aber Müdigkeit und Stress, sowie verringerte Energien undKonzentrationsfähigkeit führen dazu, dass zum Ende desTages unüberlegter eingekauft wird", sagte Professor GillianHogg von der Universität Strathclyde. Grundsätzlichseien Einkaufsabende vor Weihnachten aber nützlich - so langesie gut geplant sind.
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