Pannonische Streifzüge

Die ersten 100 aufregenden Jahre des Burgenlandes

Burgenland
08.10.2021 14:56

So spannend kann Geschichte sein! Wie in einem aufregenden Roman beschreiben die Autorinnen Ingrid Schramm und Andrea Glatzer herausragende Ereignisse der ersten 100 Jahre des Burgenlandes und stellen große Persönlichkeiten von einst vor.

Im neuen Buch „Pannonische Streifzüge“ lenken Schramm und Glatzer den Blick auf große Momente in der Geschichte des heiß umkämpften Burgenlandes. Die Ungarn hatten das schöne Fleckchen Erde - 1919 per Vertrag von St. Germain Österreich zugesprochen - nicht freigeben wollen. „Nie, nie, niemals“ lautete damals ihre Parole.

Einblicke in die Politik
„Ungarns Machthaber haben gezecht und gepokert, um ,Deutsch-Westungarn‘ zu behalten. Insgeheim haben sie über die Kämpfe der Freischärler, die das Land bis November 1921 in Schach hielten, gejubelt, während sie sich offiziell von den Gewalttaten distanzierten“, erzählen die Autorinnen.

Mit einem Augenzwinkern
Die beiden Historikerinnen ließen sich auf das Abenteuer ein, die Geschichte Österreichs und Ungarns von zwei Seiten zu betrachten. Kein Herrscher wie Maria Theresia, Kaiser Franz Joseph oder Kaiserin Elisabeth entging ihrer spitzen Feder. Teils skurrile Anekdoten über die „pannonische Weltpolitik“ entlocken aufmerksamen Lesern ein Lächeln.

Wo die Liebe hinfällt
Und eine der größten Liebesgeschichten aller Zeiten erlebte im Schloss Halbturn ihre Höhepunkte. Als Thronfolger Franz Ferdinand sein Herz an eine Hofdame der reichen Familie Erzherzog Friedrichs von Österreich-Teschen verloren hatte, löste er einen großen Skandal und einen Sturm der Entrüstung aus. Das und noch viel mehr ist nachzulesen im neuen Buch.

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