Nach der wilden Rauferei bei einem Spiel der U15 auf dem Fußballplatz in Arnoldstein in Kärnten hat der Kärntner Fußballverband erste Konsequenzen gezogen. Anhand von Videos, die den Vorfall dokumentieren, wurden ein Trainer (45) und ein Spieler (14) suspendiert. Das strafrechtliche Verfahren läuft noch.
An der Prügelei in Arnoldstein waren Trainer, Eltern und Spieler beider Teams beteiligt. Anlass dafür war ein Disput zwischen zwei gegnerischen Jungkickern, der in einem wilden Handgemenge endete. Die traurige Bilanz: zwei Verletzte.
„Werden fußballrechtliches Verfahren nachschießen“
„Es sind einige Videos aufgetaucht, die den Vorfall ziemlich präzise zeigen. Wir warten erst das behördliche Verfahren ab, um dann noch ein fußballrechtliches nachzuschießen. So ein Verhalten ist inakzeptabel“, zeigt sich KFV-Präsident Klaus Mitterdorfer schockiert. Der Verband habe aber bereits einen ersten Schritt gesetzt und die beiden Hauptbeteiligten suspendiert. Sie bleiben vorerst vom Spielbetrieb ausgeschlossen.
Mitterdorfer: „Je öfter ich mir diese Videos anschaue, desto mehr Dinge sehe ich, die im Fußballsport tabu sind. Wie soll man jungen Spielern Freude an einer sinnvollen Freizeitaktivität vermitteln, wenn so ein Verhalten an den Tag gelegt wird?“
Neben den strafrechtlichen Konsequenzen könnten auch die Urteile des KFV heftig ausfallen: „Wir wollen Nachahmungstäter abschrecken!“
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