03.10.2021 08:30 |

Bis 2030

Das Ziel sind 25 Windräder in Salzburg

Viele Windpark-Projekte wurden in Salzburg bereits verworfen. Zu groß war der Widerstand in der Bevölkerung. Jetzt soll sich das wegen der Klimakrise ändern. Salzburg will bis zum Jahr 2030 exakt 25 Windräder errichten.

„Ich würde nie ein Windkraft-Projekt in Salzburg angehen. Salzburg ist dazu noch nicht bereit“, sagte ein Branchen-Experte noch vor rund zwei Jahren. Seit dem hat sich einiges getan. Gerade durch die Grünen in der Bundesregierung ist das Thema Windkraft präsenter denn je zuvor und auch Salzburg bringt das Thema mit den Klimazielen selbst auf den Tisch. Denn bis 2030 sollen 25 Windräder im Bundesland stehen und sauberen Strom liefern. Das erste Projekt, das nun konkreter wird, ist die Anlage am Flachauer Windsfeld. Wie berichtet, gibt es dort viele Befürworter und den Alpenverein als großen Gegenspieler, der den Eingriff in die Natur für zu groß hält. Man sei nicht gegen Windräder, aber dagegen, dass diese in den Alpen gebaut werden.

Windenergie in den Wintermonaten wichtig
Für Landesvize Heinrich Schellhorn (Grüne) ist es unerlässlich die Anlagen zu bauen. „Anders lassen sich die Ziele nicht erreichen.“ Vor allem im Winter sei man auf die Winderenergie angewiesen, wenn die Wasserkraftwerke und Sonnenenergie schwächeln. Das sieht auch die Salzburg AG so und hat sich bei der Windsfelder Betreiberfirma mit 20 Prozent beteiligt.

Kritik kommt von der FPÖ. „Windkraft hat ihre Berechtigung, aber nicht überall“, so Hermann Stöllner. Sie bringen einen Landtags-Antrag ein, damit bei Projekten zuvor der wirtschaftliche Nutzen überprüft wird.

Felix Roittner
Felix Roittner
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