Weitere Schwerpunkte für die kommende Herbstarbeit legte die ÖVP Burgenland bei ihrer Klubklausur fest. Nachdem, wie berichtet, zur Kontrolle der Landesfinanzen ein „Budget-Gipfel“ gefordert worden war, nahm sich die türkise Parteispitze des vielschichtigen Themas Gesundheit an.
Kritik an der SPÖ-Alleinregierung im Burgenland ließ bei der ÖVP-Klubklausur nicht lange auf sich warten. So habe der Rechnungshof die verlorenen Planungskosten beim Krankenhaus Oberwart mit neun Millionen € beziffert, hieß es. „Die Kostenschätzungen für den Neubau sind von 140 Millionen auf 235 Millionen Euro explodiert“, beklagt ÖVP-Klubchef Markus Ulram.
Mangel an Information
Gleichzeitig plane die SPÖ massive Einsparungen bei Spitalsbetten - alles auf Kosten der Patienten, so die Türkisen. Die Krankenhäuser Kittsee und Güssing würden zu Geriatrie- und Pflegeeinrichtungen reduziert. „Noch gibt es keine Details zum ,Masterplan Spitäler’“, bekrittelt Ulram.
Auch das Gesundheitswesen sei ein wichtiges Thema bei einem dringend notwendigen „Budget-Gipfel“, betont ÖVP-Landesobmann Christian Sagartz. Nachsatz: „Anstatt viele Millionen Euro in Prestigeprojekte zu stecken, sollte das Geld in unser Gesundheitssystem fließen und es verbessern.“
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