Nach einem Ausflug zum Fischen nach Kroatien ist der Steirer Anton Prutsch wie vom Erdboden verschluckt! Seine Tochter, Anwältin Karin Prutsch-Lang, hat 5000 Euro für den Hinweis zum Auffinden ausgesetzt.
Voller Sorge ist die Grazer Anwältin Karin Prutsch-Lang, denn seit Anfang November wird ihr Vater Anton Prutsch (78) schmerzlich vermisst – spurlos verschwunden! „Er ist wie so oft von Fehring aus mit seinem Wohnmobil zuerst nach Slowenien und dann weiter nach Kroatien gefahren. Dort wollte er am Stausee in Prelog fischen“, erzählt die Juristin der „Krone“. „Üblicherweise ist er nach ein paar Tagen wieder zurückgekommen, diesmal aber leider nicht!“
Vermisstenanzeige erstattet
Über das Handy ist der 78-Jährige, der am 27. November Geburtstag hat, nicht mehr erreichbar – ausgeschaltet, obwohl er eigentlich ein reger Benutzer des Geräts ist. Zuletzt war das Mobiltelefon in Kroatien eingeloggt, wie auch Markus Lamb, Sprecher der Landespolizeidirektion Steiermark bestätigt: „Am 4. November wurde Anzeige erstattet. Es wurde eine Auslandsfahndung eingeleitet, auch die Behörden sind informiert.“
Er wollte am Stausee in Prelog fischen. Jetzt ist er wie vom Erdboden verschluckt, das Handy ist ausgeschaltet. Bitte helft alle mit, ihn zu finden!
Karin Prutsch-Lang
Mit dabei hatte Anton Prutsch auch sein blaues Fahrrad – ein Unikat -, weist die Anwältin hin. Verziert ist der Wohnwagen rundherum mit Fischen. Zuletzt wurde Anton am 31. Oktober in Prelog am Panorama Hotel Camping Platz gesehen, wo er immer wieder hinfährt und schon viele Bekanntschaften mit anderen Campern geschlossen hat. Nicht nur er scheint wie vom Erdboden verschluckt, auch das Wohnmobil und Fahrrad sind nirgendwo auffindbar.
Tochter Karin Prutsch-Lang hat 5000 Euro Belohnung für den Hinweis, der zum Auffinden ihres Vaters beiträgt, ausgesetzt: „Bitte helft alle mit, ihn zu finden!“
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