Ein rot-weiß-roter Schulterschluss, der Geschichte schreibt: Nach dem Aus des Ardo-Tiefkühlwerks ist die Rettung der Gemüseproduktion im Marchfeld gelungen. Nun werden weitere Unterschriften gesammelt – und am Montag wird es vor Ort eine Kundgebung geben.
Es ist ein gewaltiges Echo, das selbst die größten Optimisten überrascht hat! Was als leidenschaftlicher Hilferuf für das heimische Tiefkühlgemüse begann, ist zu einer beeindruckenden Bürgerbewegung geworden. Die Petition „Rettet das Tiefkühlgemüse aus dem Marchfeld“ hat mittlerweile die unglaubliche Marke von 140.000 Unterstützern erreicht. Ein Rückhalt, der im Kampf um den Erhalt des Tiefkühlgemüse-Standortes im Marchfeld entscheidend war.
„Die Versorgung ist gesichert!“
Niederösterreichs LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf weiß, wie viel dieser breite Rückhalt wert ist. Sein Dank gilt ausdrücklich den Konsumenten, die mit ihren Unterschriften ein unüberhörbares Signal gesetzt haben. „Dieser rot-weiß-rote Schulterschluss gab uns Verhandlern immensen Rückenwind. Heute können wir sagen: Der Kampf hat sich gelohnt, die Versorgung ist gesichert und der Standort Niederösterreich gerettet! Das ist ein verfrühter Landesfeiertag!“
Konsumenten zeigten, was ihnen wichtig ist
Denn ohne die Unterstützung der Bevölkerung wäre die Rettung des Marchfeld-Standortes kaum möglich gewesen. Die Konsumenten haben deutlich gemacht, wie wichtig ihnen heimische Lebensmittel, regionale Landwirtschaft und Versorgungssicherheit sind. Aus einer Petition wurde ein starkes gemeinsames Signal, das auch am Verhandlungstisch Gewicht hatte.
Auch Initiatorin Irene Lubomersky, die während der Kampagne mit Pernkopf in Kontakt stand, ist vom Zuspruch überwältigt: „Ich habe überhaupt nicht gedacht, dass die Petition so viel Zuspruch erhält, aber die Leute haben klar gezeigt, wie wichtig ihnen heimische Lebensmittel und regionale Versorgung sind. Umso schöner ist es, dass nun eine Lösung gefunden wurde.“
Jetzt heißt es: „Dranbleiben!“
Denn jede weitere Unterschrift zählt. Die erreichte Unterstützung ist ein beeindruckendes Zeichen des Zusammenhalts, aber auch ein klarer Auftrag, weiterhin für heimische Lebensmittel und die Produktion vor der eigenen Haustür einzustehen.
Eines hat diese Bewegung eindrucksvoll gezeigt: Wenn Konsumenten zusammenstehen, können sie etwas bewegen. Außerdem laden Bauern, Arbeiter, Gewerkschaften und Konsumenten am Montag um 8 Uhr in Groß-Enzersdorf zur Kundgebung.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.