14.09.2021 06:17 |

13 und 14 Jahre alt

Waffen gehortet: US-Buben planten Schulmassaker

Aufmerksame Mitschüler in Florida dürften ein zweites Columbine-Highschool-Massaker verhindert haben. Phillip Byrd und Connor Pruett hatten die Bluttat von 1999 genau studiert und bereits Waffen gehortet. Was den Beinah-Amoklauf noch unfassbarer macht: Die verhafteten Buben sind erst 13 und 14 Jahre alt.

Schüler hatten den Direktor der Harns-Marsh-Mittelschule informiert, dass sie eine Waffe im Rucksack eines Mitschülers gesehen hatten. Der Schulleiter verständigte die Polizei. Die Cops fanden im Rucksack zwar keine Waffe, aber einen Lageplan der Schule, auf dem in jedem Gebäude die Überwachungskameras eingezeichnet waren.

Bei Durchsuchung Waffen gefunden
Polizeichef Carmine Marceno: „Byrd und Pruett waren uns bekannt. Es gab schon über 80 Zwischenfälle, bei denen unsere Beamten zum Haus der Buben kommen mussten. Bei einer Hausdurchsuchung fanden wir mehrere Gewehre, Pistolen, Munition und Messer.“

Columbine-Massaker genau studiert
Laut Ermittlern hatten Byrd und Pruett im Internet gegoogelt, wie man Rohrbomben baut und Waffen auf dem Schwarzmarkt kauft. Dazu hatten die Mittelschüler das Blutbad von Columbine in Colorado, bei dem Eric Harris (18) und Dylan Klebold (17) zwölf Schüler, einen Lehrer und sich selbst erschossen, „intensiv studiert“. Deshalb ist Marceno überzeugt, dass ein weiteres Schul-Massaker gerade noch verhindert werden konnte.

Pruett (13) und Byrd (14) müssen bis zum nächsten Anhörungstermin – beiden wird Verschwörung zur Ausübung eines Massenmordes vorgeworfen – in zwei Wochen in der Jugendvollzugsanstalt bleiben.

 Kronen Zeitung
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