31 Seiten lang und mit einer Schriftgröße kleiner als 11 Punkt versehen sei die Antwort Apples, beschwert sich Microsoft beim Gericht des US-amerikanischen Marken- und Patentamts. Erlaubt seien aber maximal 25 Seiten, die mindestens in Schriftgröße 11 Punkt bedruckt sind.
So erschleiche sich Apple einen Vorteil, behauptet Microsoft, denn das Unternehmen könne so seine Standpunkte ausführlicher darlegen. Nun fordert Microsoft, Apple solle die Antwort auf die Klage kürzer fassen und erneut einreichen.
"App Store" zu allgemein?
Apple hatte sich 2008 den Markennamen "App Store" gesichert. Im Jänner 2011 reichte Microsoft Klage dagegen ein. Der Name sei aufgrund der Zusammensetzung aus "Application" (Anwendung) und "Store" (Geschäft) zu allgemein, um schützenswert zu sein, so die Klageschrift. Apple hat bereits Anfang März auf die Vorwürfe reagiert und sie als haltlos zurückgewiesen, "App Store" würde hauptsächlich mit Apple verknüpft, so der Konzern.
Beobachter vermuten in den neuesten Vorwürfen Microsofts den Versuch der Firma, sich Zeit für eine bessere Entgegnung auf diesen Standpunkt zu erkaufen.
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