4000 Besucher

Initialzündung für blauen Wahlkampf in Wels

Oberösterreich
04.09.2021 10:00
Nach Grünen und SPÖ ist nun auch die FPÖ ganz offiziell in den Wahlkampf gestartet. Der Auftakt erfolgte in der Welser Rotax-Halle und damit in jener Stadt, in der seit 2015 mit Andreas Rabl ein blauer Bürgermeister in der einstigen roten Hochburg regiert. Nun geht die „Freiheits-Tour“ noch bis zum 26. September weiter.

Wegen der hohen Corona-Zahlen verlegte die SPÖ ihren Wahlkampfauftakt am Donnerstag noch von Wels nach Steyr. Für die Freiheitlichen kam eine Verlegung nicht in Frage. Sehr wohl war aber die Pandemie ein Thema beim Wahlkampfstart in der mit 4000 Besuchern gut gefüllten Welser Rotax-Halle. Von unterschiedlichen Auffassungen zwischen Bundesparteichef Herbert Kickl und dem blauen Landeschef und Spitzenkandidaten Manfred Haimbuchner war wenig zu hören, da beide stets die Freiwilligkeit – beim Impfen – betonen. „Für mich ist volle Freiheit nur dann, wenn man sich für und gegen etwas entscheiden kann“, sagte Kickl.

Asyl natürlich Thema
Mit dem herannahenden Wahltag wurden beim Start der „Freiheits-Tour“ auch die Töne rund um Asyl und Migration wieder lauter. Selbstverständlich unterstrichen die blauen Granden ihre restriktive Haltung zu Flüchtlingen und der aktuellen Krise in Afghanistan.

Regierungsbeteiligung
Im Hinblick auf Oberösterreich hob Haimbuchner klar hervor, dass „es nur mit uns gehe“. Auch Kickl betonte, dass die ÖVP einen „Stabilisator“ benötige und dieser seien eben die Blauen. Damit soll in OÖ die Regierungsbeteiligung fortgeschrieben werden. Der Optimismus bei den Besuchern in Wels war groß, dass nach vielen Tiefschlägen seit dem Ibiza-Video bei der Landtagswahl das Ruder herumgerissen werden kann.

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