"Der Verfasser der Nachricht gibt sich als Bürger der Vereinigten Arabischen Emirate aus und behauptet, dass ein sehr reicher Verwandter verstorben sei und einen Millionenbetrag auf einem Konto hinterlassen habe", berichtete SP-Landesrätin Verena Dunst. In dem Schreiben sei sie aufgefordert worden, ihre Kontonummer bekannt zu geben.
Versprochenes Geld langt niemals ein
Zum Schein ging man in der Konsumentenschutzabteilung darauf ein, um den Betrügern auf die Spur zu kommen. "Wir haben die Recherchen aber abgebrochen, als immer neue Gebühren wie Steuern und Zölle anfielen", berichtete Dunst. Sie warnt eindringlich alle, die ähnliche Jubelmeldungen auf ihrer Facebook-Seite vorfinden, nicht zu reagieren. Das versprochene Geld wird sicher nie überwiesen. Ganz im Gegenteil. Der Unbekannte bedient sich sogar noch auf dem Konto seines Opfers. Oft merken die Betroffenen erst Tage später, dass ihnen Geld fehlt.
von Sabine Oberhauser, Kronen Zeitung
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.