Eine Botschaft aus der Anfragebeantwortung von Gesundheitsreferentin Christine Haberlander (ÖVP) dürfte auch SPÖ, AK und Gewerkschafter freuen: „Nicht erst durch Corona ist bekannt, dass weiter der Personalstand in den Spitälern erhöht werden muss“, sagt sie.
SPÖ-Klubchef Michael Lindner hat über Haberlander den Stand der Arbeitszeitguthaben in Oberösterreichs Landes- und Ordensspitälern abfragen lassen. Diese sind im Corona-Jahr 2020 kräftig gewachsen, allein bei den Pflegekräften in den Landeskliniken der Gesundheitsholding von 926.667 auf mehr als 1,1 Millionen Stunden.
Für Aufstockungen
In ihrer Antwort spricht sich Haberlander - die bei diesem Thema sonst eher zurückhaltend ist - für Personalaufstockungen in denSpitälern aus, wegen „hohen Erwartungen“ und wegen der Bevölkerungsentwicklung. Zugleich müssten aber die bestehenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter „in ihrem tagtäglichen Tun entlastet“ werden, so Haberlander. Denn zusätzliche aufzunehmen, aber sie genauso zu belasten wie bisher, bringe zu wenig Effekt.
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