27,6 Mrd. Dollar
Wall Street hat zweitbestes Jahr hinter sich
Nur in einem einzigen Jahr scheffelten die Banken und Handelshäuser noch mehr Geld: Ausgerechnet 2009, als der Staat die trudelnde Branche mit milliardenschweren Hilfen aufpäppelte und die Notenbanken die Märkte mit billigem Geld fluteten, kassierten die Wall-Street-Firmen sage und schreibe 61,4 Milliarden Dollar.
Satte Banker-Boni
Die größten Nutznießer der guten Geschäfte sind die rund 160.000 Banker und sonstigen Finanzjongleure in New York City: Ihr Gehalt stieg nach vorläufigen Erhebungen um sechs Prozent. Alleine der durchschnittliche Bonus pro Kopf betrug in Bargeld 128.530 Dollar, erklärte DiNapoli. Hinzu kommt das Festgehalt sowie vermehrt Boni in Aktien, die meist Jahre gehalten werden müssen. Das soll das Streben nach kurzfristigen, hohen Gewinnen eindämmen und damit die Bereitschaft zu unkalkulierbaren Risiken senken.
Die Stadt New York bestreitet in diesem Jahr 13 Prozent ihres Haushalts mit Steuereinnahmen aus der Finanzindustrie. Die Metropole nimmt aber weniger ein als früher, unter anderem weil die Banken die Boni in bar zurückschrauben. Allerdings hofft DiNapoli auf saftige Zuflüsse in den kommenden Jahren, wenn die Banker ihre erhaltenen Aktien zu Geld machen dürfen.











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