„Ich habe seine Frustration gesehen.“ Dieser Tage, am 22. Juli, wäre Robin Williams 70 geworden. Im Podcast „The Genius Life“ enthüllt jetzt Sohn Zak, wie er die letzten Monate im Leben des legendären Komikers erlebt hatte.
Bevor der Oscargewinner 2014 Selbstmord beging, wurde er fälschlicherweise mit Parkinsons diagnostiziert. Dabei litt er in Wirklichkeit an Lewy-Körperchen-Demenz, die unter anderem Halluzinationen bei ihm auslöste und sich schnell verschlimmerte.
„Besonders hart“
Zak Williams: „Was mit ihm vorging, hatte kaum Ähnlichkeit mit dem, was andere Parkinson-Kranken durchmachten. Das war besonders hart für ihn.“ Laut des 38-Jährigen war sein Vater besonders frustriert, dass er sich nicht mehr auf Dinge fokussieren konnte: „Er fühlte sich aus einer neurologischen Perspektive einfach nicht gut. Er fühlte sich einfach sehr unwohl.“
Williams Junior deutet auch an, dass die Medikamente, die sein Vater damals gegen Parkinsons verschrieben bekam, seinen Zustand verschlechtert hatten: „Diese Inhaltsstoffe waren kein Witz. Sie haben seinen Verstand und seinen Körper schwer attackiert. Er tat mir einfach unendlich leid. Ich konnte nichts anderes tun, als für ihn mit frustriert zu sein.“
Der Verlust seines Vaters ließ Zak in ein tiefes seelisches Loch fallen: „Ich habe mein Trauma mit Alkohol betäubt, was andere schlimme Dinge in mir ausgelöst hat. Ich litt unter Psychosen und wurde dann mit posttraumatischen Stresssyndrom diagnostiziert.“ Inzwischen hat sich der zweifache Vater mental wieder gefangen und setzt sich öffentlich für andere Menschen mit psychischen Leiden ein.
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