Mo, 17. Juni 2019
13.02.2011 14:48

Prozess in USA

Entführungsplaner ausgeliefert - keine Beweise für Morde

Der wegen einer in den USA geplanten Entführung in Kooperation mit dem FBI in Wien verhaftete Ungar Istvan K. ist am 20. Jänner von amerikanischen Beamten abgeholt und in die USA gebracht worden. Dort erwartet den 70-Jährigen nun ein Prozess in Los Angeles. Die Hoffnungen der österreichischen Ermittler Istvan K. als Täter bei einem brutalen Doppelmord 1969 in Favoriten überführen zu können, haben sich unterdessen zerschlagen. Es gebe von damals keine DNA-Spuren mehr.

In der Nacht auf 10. Dezember 1969 waren in einer Filiale der Lebensmittelkette "Löwa" (Bild) zwei Männer mit einer Maschinenpistole erschossen worden. Istvan K. habe damals in dem Geschäft gearbeitet und kam als Täter infrage, erklärte ein BK-Sprecher am Sonntag. Von damals sichergestellten Gegenständen konnten allerdings keine DNA-Proben mehr genommen werden, berichtete das Bundeskriminalamt (BK).

Entführung via "Skype" geplant
Istvan K. war am 30. Oktober 2010 in Favoriten verhaftet worden, da er als Kopf einer kriminellen Vereinigung mit drei Komplizen die Entführung, Erpressung und Ermordung eines Geschäftsmannes in Los Angeles geplant haben soll (Infobox). Der Ungar soll den Plan für diese Tat mit seinen Komplizen via "Skype" geschmiedet haben. Der Rest der Bande befindet sich ebenfalls in Haft.

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