Kinderbetreuung ist eine echte Challenge. Und trotz guter Rahmenbedingungen im Burgenland gibt es immer noch Verbesserungspotenzial. So ist es immer noch nicht in allen Kindergärten möglich, dass Mütter einer Vollzeitbeschäftigung nachgehen. Daher fordern ÖGB und Gewerkschaftsfrauen Lösungen.
Eine Erleichterung für die Gemeinden liefert das neue Planungstool des Kinderbetreuungsatlas der Arbeiterkammer. „Wir bieten den Gemeinden – ausgehend von den gesetzlichen Rahmenbedingungen, der Bevölkerungsprognose sowie der geplanten Baulandentwicklung – einen quantitativen Orientierungsrahmen für die Planung und Entwicklung des lokalen Kinderbetreuungsangebotes“, erklärt AK-Expertin Gabi Tremmel-Yakali. Und das ist bitter notwendig.
Schwierige Organisation
Denn die Gemeinden müssen bei einem Bedarf von vier Kindern oder mehr – egal, wie alt diese sind – eine Ferienbetreuung auf die Beine stellen. Besonders für kleine Orte eine echte Herausforderung.
„Je besser die Gemeinden auf die notwendigen Veränderungen bei der Kinderbetreuung vorbereitet sind, desto eher wird der Bedarf aufseiten berufstätiger Eltern zeitgerecht gedeckt. Gemeinsames Ziel ist die beste Bildung und Betreuung für Kinder sowie eine optimale Vereinbarkeit von Beruf und Familie für die Eltern“, ergänzt AK-Vizepräsident Bianca Graf.
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