11.06.2021 16:06 |

Feld am See

Verbauung soll Schutz vor der Mirnock-Mure bieten

Am 19. November 2019 ging in Feld am See beinahe die Welt unter: Der üblicherweise nur tröpfelnde Hoferbergbach wurde nach tagelangen Regenfällen zu einer reißenden Sturzflut, eine Mure vom Mirnock verwüstete Teile des Ortes. Damit das nicht mehr geschieht, werden 3,4 Millionen Euro verbaut.

Katastrophenschutzreferent Daniel Fellner wurde Freitag von der neuen Bürgermeisterin Michaela Oberlassnig, dem Chef der Wildbachverbauung, Josef Brunner, sowie Gebietsbauleiter Michael Botthof vor Ort über das Projekt informiert. 3,4 Millionen Euro vom Bund, vom Schutzwasserverband Gegendtal sowie aus den Referaten von Fellner und Landesrat Martin Gruber fließen in das ambitionierte Bauvorhaben.

Murenbrecher und mehrere Sperren sollen katastrophale Ereignisse künftig verhindern. „Ziel ist es, den dicht besiedelten Ortskern von Feld am See sowie die Millstätter Straße B 98 zu schützen. Immerhin befinden sich im Gefahrenbereich Dutzende Wohngebäude, Hotels und Sportanlagen“, betont Fellner.

Die „Kärntner Krone“ berichtete im November 2019 von der Mure in Feld am See - auch via Video:

Neues Bachbett für Hoferbergbach
Letztlich wird der Hoferbergbach, der im Ortszentrum in den Seebach als Abfluss des Brennsees mündet, in seinem Unterlauf auch ein neues Bachbett erhalten. Bis Anfang 2023 soll das Projekt endgültig fertiggestellt sein. Noch in diesem Jahr wird die mächtige Geschiebesperre am Grabenausgang einsatzbereit sein und damit bereits einen etwa 50-prozentigen Schutz für den Ortskern darstellen.

Wildbach-Chef Brunner: „Wir sind stolz darauf, mit unserem kleinen, aber kompetenten Team solche Projekte umsetzen zu können.“

Fritz Kimeswenger
Fritz Kimeswenger
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