Zwei Tage lang feiert mit den City Arkaden das größte Einkaufscenter Kärntens den 20-jährigen Geburtstag. Am Höhepunkt tritt mit Ernst Hofbauer als Center-Manager ab, der Wiener geht in Pension. Nachfolger wird beim ECE-Center mit über 100 Shops Fabian Paschl.
Mit einem Schlüsselspiel und vielen Preisen feiern die City Arkaden Geburtstag, das ganze Jahr waren schon Events zum 20-jährigen Bestehen. Ernst Hofbauer übergibt die Führungsrolle nun an Fabian Paschl, der sich schon in den letzten Wochen eingearbeitet hat. Paschl ist Linzer, zweifacher Familienvater, „ich war Fußballer bei Blau-Weiß Linz, dann zehn Jahre bei BMW.“ Seit 2023 ist er beim ECE-Konzern, wo er in Augsburg und als Geschäftsführer in Bayreuth tätig war.
Mehr Gastronomie, weniger Textilanteil
„Handel ist Wandel“ lautet die Devise. „Der Textilanteil ging zurück, die Gastronomie ist vermehrt zu sehen“, sagt Hofbauer. „Wir haben über 100 Shops, darunter viele Dienstleister und bekannte Marken. Darum kommen die Kunden. Es wird bei den Einkaufszentren natürlich weitere Veränderungen geben.“ Die City Arkaden bieten auch ein eigenes Parkhaus mit 900 Abstellplätzen an. Auch viele Beauty-Shops mit Kosmetik, Accessoires und Wellnessangeboten sind im dreistöckigen Center mitten in Klagenfurt eingezogen.
„Wir nehmen eine Filterfunktion an, was vor zehn Jahren ein Renner war, gibt es heute zum Teil nicht mehr. Wir müssen die Trends erkennen. Wir dürfen aber auch nicht auf jeden Zug aufspringen, der Branchenmix muss ausgewogen sein“, betont Paschl. „Der Leerstand beträgt weniger als zwei Prozent, das muss so sein.“
Täglich 18.000 Kunden bei den City Arkaden
Die City-Arkaden werden in der Stadt gut angenommen. Das Einkaufszentrum zieht täglich 18.000 Kunden an. „70 Prozent der Einkäufer gehen in die Stadt“, sagt Paschl. Natürlich ist der Online-Handel der größte Gegner. Aber viele Geschäfte etwa für Weihnachten werden im stationären Handel gekauft. Da hat man Beratung, kann probieren. „Gerade die bekannten Marken ziehen Kunden an, da müssen wir Klagenfurt weiterhin als gute Adresse für Geschäfte vermitteln“, sagt Hofbauer.
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