Die Gemeinde Sigleß verkauft ihre offenen Forderungen nach der Bankpleite an das Land. Dies ist durch ein Sonderangebot für geschädigte Gemeinden möglich.
Als erste betroffene Gemeinde hat sich nun Sigleß dazu entschieden, die Forderungen in der Causa Commerzialbank an das Land zu verkaufen. Das Land bietet jenen Orten, die durch die Pleitebank Geld verloren haben, an, die Forderung bei einer Quote von 60 bis 70 Prozent zu übernehmen.
Die Gemeinden bekommen so zumindest einen Teil des Geldes zurück und sparen sich einen langwierigen Prozess mit ungewissem Ausgang.
In Sigleß geht es um 30.000 Euro. Wie viel davon der Ort vom Land erhält, steht noch nicht fest. Auch andere Gemeinden liebäugeln mit einem Forderungsverkauf ans Land.
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