Einige Dämmerungseinbrüche im Raum Wien und in Niederösterreich sollen auf das Konto der beiden Serben gehen. "Sie wurden schon länger observiert", so ein Ermittler. Am Donnerstag verlor sich ihre Spur in Wien.
Wenige Stunden später, gegen 11 Uhr, wurde ein Handy der Serben in Greifenburg geortet; das Drautal abgeriegelt. Auch zehn Lienzer Polizisten unterstützten die Kärntner Einsatzkräfte. Ein Ermittler: "Das Mobiltelefon der Verdächtigen war in Greifenburg eine Stunde lang im Netz eingeloggt und wurde dann abgeschaltet." Die beiden Gejagten sollten dennoch ins feinmaschige Fahndungsnetz gehen, blieben aber verschollen.
"Es ist uns ein Rätsel"
Drei Stunden später verstanden die Ermittler dann plötzlich die Welt nicht mehr: Erneut gab es eine Handypeilung. Doch dieses Mal bereits aus dem Großraum Villach. "Es ist uns ein Rätsel, wie die Männer uns entwischen konnten", so ein Ermittler. Möglicherweise ist es ihnen gelungen, sich in einem Zug zu verstecken. Gegen 21 Uhr: die letzte Peilung – bereits aus Slowenien.
von Hannes Wallner, "Kärntner Krone"
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.