Mit April zieht sich auch die Bawag von ihrem Standort im ÖGB-Haus in der Bahnhofstraße zurück. Eine Zusammenlegung mit der Bawag beim nahegelegenen Klagenfurter Dom lag auf der Hand. „Die Fläche bleibt aber nicht lange frei. Institutionen in unserem Haus, wie die Volkshochschule, haben ohnedies Platzbedarf. Vielleicht wird das Lokal intern vermietet“, so ÖGB-Chef Hermann Lipitsch.
Wenig Frequenz zwischen EKZ und Bahnhofstraße
Etwas näher zum Zentrum sind in der Bahnhofstraße acht leere Geschäftslokale zu haben - etwa am Standort des ehemaligen Tchibo. „Es zieht aber sicher rasch jemand ein. Die Nähe zur Regierung schreit nach einem Sortiment für den täglichen Bedarf“, zeigt sich Vizebürgermeister Albert Gunzer zuversichtlich und meint: „Dass ein Einkaufszentrum wie die City Arkaden ein Frequenzbringer ist, ist richtig. Die südliche Bahnhofstraße ist eben weit vom EKZ weg. Es gilt, die Kunden in andere Straßen zu führen. Das geschieht laufend über Marketingaktivitäten.“
Und Interessenten für die Lokale gebe es ständig. „Die Spezialisierung der Bahnhofstraße auf Fachbetriebe läuft gut“, so Gunzer. Für gewisse Um- und Ausbauten gäbe es zudem Förderungen, auch Mietzuschüsse seien möglich. „Große Ketten gehen hingehen meist wieder.“
von Christina Kogler, Kärntner Krone
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