Obama steckte fest

Schneechaos legt erneut Leben an US-Ostküste lahm

Ausland
27.01.2011 14:53
Das Leben an der Ostküste der USA ist in der Nacht auf Donnerstag erneut lahmgelegt worden. Nach stundenlangen Schneefällen waren Straßen blockiert, Flughäfen mussten gesperrt werden und selbst Präsident Barack Obama steckte im Schnee fest.

Obwohl die ganze Nacht Schneepflüge unterwegs waren, kämpften sich Autos in New York (im Bild der Times Square) in der Früh nur mühsam durch die verschneiten Nebenstraßen. Städtische Busse und Bahnen fielen weitgehend aus, Kinder hatten schulfrei. Die Flughäfen John F. Kennedy und Newark mussten bis zum Vormittag gesperrt bleiben.

Die mittlerweile sechste Schneefront des Winters führte nach Berichten von "USA Today" vom Süden des Staates Maryland bis zum Osten von Massachusetts zum Verkehrschaos.

Auch Obama betroffen
US-Präsident Barack Obama musste nach seiner Rückkehr aus Wisconsin auf den Hubschrauber verzichten, der ihn normalerweise vom Luftwaffenstützpunkt der "Air Force One" zum Weißen Haus bringt. Der Helikopter "Marine One" durfte wegen der schlechten Sicht nicht starten.

Wegen des Schnees und des starken Verkehrs brauchte die Fahrzeugkolonne des Präsidenten dann laut "USA Today" eine Stunde statt der üblichen 20 Minuten bis zum Amtssitz.

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