"Bitte wenigstens weiterleiten", heißt es schon im Betreff des Ketten-Mails, das derzeit Hunderte Burgenländer erreicht. Und schon ist das Interesse, aber auch das Mitleid geweckt. Denn wer schaut weg, wenn es um ein Menschenleben geht.
Hier aber sollte man wegschauen - denn nichts an dem rührseligen Brief von der jungen Frau, die an Krebs erkrankt ist und von ihrem Freund, der für sie Knochenmarkspender sucht, stimmt. Auch die Klinik in Regensburg, an die man sich wenden soll, hat nichts mit der Sache zu tun. Ganz im Gegenteil, der Krankenhausbetrieb wird durch die vielen Anrufer gestört.
Konsumentenschützer warnen eindringlich: Immer wieder tauchen derartige Schreiben auf. Man sollte sie am besten sofort löschen und auf gar keinen Fall antworten oder weiterleiten.
von Sabine Oberhauser, Kronen Zeitung
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