Rund 600 Boliden, mehr oder weniger verkehrstauglich, sorgten am Pfingstwochenende für große Aufregung im Umfeld der Autobahnstation „Kaiserrast“ in Stockerau. Zahlreiche Notrufe und die „Terminvereinbarung“ in sozialen Medien riefen Sonntagnacht schließlich auch niederösterreichische Polizeikräfte auf den Plan – und diese mussten sogar mit 13 Streifenwagen zum Einsatzort ausrücken. „Die Anzahl der Fahrzeuge war enorm. Die eingesetzten Kollegen brauchten daher auch einige Zeit, um die Lage zu beruhigen“, erklärt ein Sprecher der Landespolizeidirektion.
Überprüfungen verordnet
Es kam laut Exekutive zu den üblichen Übertretungen - vorsätzliche Fehlzündungen, Driften, Reifenquietschen -, jedoch zu keinen „kriminalpolizeilich relevanten Sachverhalten“. Von den Beamten wurden insgesamt 59 Anzeigen an die Bezirksverwaltungsbehörde erstattet und zwölf Organmandate eingehoben. Weiters wurde zehn Lenkern auch eine Überprüfung bei der Landesregierung verordnet. Ob sich die Lage mit der Tuning-Szene nun aber beruhigt hat, bleibt abzuwarten. Die NÖ-Exekutive geht jedenfalls nicht von einem ruhigen Sommer aus.
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