"Wir legen Wert auf nachhaltige Kreislaufwirtschaft. Deshalb betreiben wir seit geraumer Zeit unsere eigene Hühnerfarm, selbstverständlich mit Bodenhaltung", sagte Geschäftsführer Joachim Wolf. Natürlich werden die "glücklichen Hühner" auch mit Mais von den eigenen Feldern gefüttert, der in der intakten Natur rund um die Ökostadt Güssing angebaut wird.
Hühnermist für die Gewinnung von Wärme und Strom
Doch damit wollten sich die Verantwortlichen der Teigwarenfirma nicht zufriedengeben und setzten mit der modernen und innovativen Biogas-Anlage den eingeschlagenen Weg konsequent fort. "Als einer der ersten Biogas-Anlagenbetreiber Österreichs verwenden wir den in unseren Stallungen anfallenden Hühnermist für die Gewinnung von Wärme und Strom. Diese erneuerbare Energie können wir dann bei der Erzeugung unserer Produkte gut gebrauchen", erklärte Wolf.
Natur- statt Kunstdünger
Und um den Kreislauf komplett zu schließen, haben die Verantwortlichen sogar noch für das Endprodukt, also jene Stoffe, die nach der Verbrennung des Hühnermists überbleiben, eine Verwendung gefunden: "Damit düngen wir unsere Maisfelder und ersparen uns den teuren Kunstdünger." Ganz klar, dass mit einem derart produzierten Futter das Federvieh besonders gut gedeiht und gute Eier legt. Was den Konsumenten beim Genuss von Fleckerln, Spirali und Nudeln zugutekommt.
von Sabine Oberhauser, Kronen Zeitung
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