Am 27. Jänner soll nach bisherigem Zeitplan der von Matthias Angrés angestrengte Prozess gegen seine Entlassung die Fortführung finden. Das wäre für "Kabeg"-Chefin Manegold ein besonders heikler Tag. Sie und weitere Zeugen müssten unter Wahrheitspflicht aussagen, ob sie von der Bespitzelung einer Ärzteversammlung gewusst haben.
Doch zu dieser Tagsatzung dürfte es gar nicht erst kommen. Aus Kreisen der "Kabeg" wurde am Dienstag bestätigt, dass es ein Vergleichsangebot an Angrés gibt. Dieses würde noch nicht die Zustimmung von Anwalt Gernot Murko finden, dem es um die Wiederherstellung der Reputation des Ex-Direktors geht. Murko: "Zu Vergleichsangeboten sage ich öffentlich nichts."
An einer Nebenfront, im Kärntner Landtag, stand am Dienstag eine Protestresolution der Ärzte gegen die Arbeitsbedingungen im Klinikum zur Debatte. SPÖ-Abgeordnete Ines Obex-Mischitz: "Wir haben dazu noch Primarärztesprecher Rudolf Likar als weitere Auskunftsperson geladen."
von Fritz Kimeswenger, Kärntner Krone
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