Trauriger Rekord

Katholische Kirche kämpft mit großer Austrittswelle

Kärnten
11.01.2011 13:58
Einen traurigen Rekord gib es bei der Zahl der Kirchenaustritte in Kärnten. Mehr als 5.600 Kärntner sind im Vorjahr ausgetreten - im Vergleich zu den vergangenen Jahren sind dies um 94 Prozent mehr Austritte. Das macht der Diözese Gurk-Klagenfurt natürlich zu schaffen - auch finanziell. Laut Finanzkammerdirektor Franz Lamprecht bedeutet der Schwund an Gläubigen einen Einnahmenverlust von 440.000 Euro im Jahr. Die Diözese muss Einsparungen vornehmen.

Schwarz bezeichnete die Austrittswelle als "großen Aufruf mit der Frage: Kirche, wo stehst du?" Auffallend ist laut Schwarz, dass viele Menschen die Kirche verlassen hätten, die "eigentlich eine sehr enge Bindung haben". 

Schwarz sieht "viele offene Themenfelder"
Daraus könne der Schluss gezogen werden, dass "wir viele offene Themenfelder haben". Die Fragen, auf die es Antworten brauche, reichten von der Position der Frau in der Kirche über die Problematik Wiederverheirateter bis hin zu den Themen Sexualität, Partnerschaft und Beziehungsgefüge.

"Manche haben die Geduld verloren", interpretierte Schwarz die Flucht Tausender aus der Kirche. Man müsse nun große Anstrengungen unternehmen, um diese Menschen zurückzuholen.

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