Erfreuliche Bilanz

Pleitegeier kreiste am seltensten über Kärntner Firmen

Kärnten
10.01.2011 14:47
In ganz Österreich hat es im Jahr 2010 um sechs Prozent weniger Firmenpleiten gegeben als im Jahr zuvor. Erfreulicher Spitzenreiter ist dabei Kärnten: Im Bundesländervergleich gingen die Insolvenzen im südlichsten Bundesland mit minus 14,5 Prozent am stärksten zurück.

An dritter Stelle der größten Pleiten des Jahres 2010 steht jedoch trotzdem ein Kärntner Unternehmen, und zwar das Finanzunternehmen AvW Invest AG.

Managementfehler als Hauptursache
Hauptursachen für Firmenpleiten sind Managementfehler wie mangelhafte Buchhaltung und fehlendes Risikomanagement. Außerdem sind unzureichende Kapitalausstattung und die allgemeine Wirtschaftslage auch für Insolvenzen verantwortlich, so der Gläubigerschutzverband Creditreform.

Die rückläufige Insolvenzentwicklung in Österreich sei unter anderem auch auf die "kleinstrukturierte KMU-Landschaft mit familien- und eigentümergeführten Unternehmen" zurückzuführen. Diese Unternehmen seien unabhängiger von der Weltwirtschaft und können flexibler reagieren als Großkonzerne.

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