Ewig in der Warteschleife, keiner hebt ab, dann aus der Leitung gefallen. Wiener „Krone“-Leser hatten erhebliche Probleme, zu 1450 durchzudringen. Die Stadt bestätigt Probleme und hat reagiert. Die Mitarbeiter beim „Corona-Telefon“ wurden auf 750 aufgestockt und das Impfservice verstärkt.
Hauptgrund für die Pannen ist eine Anfrageflut. „Das Anrufvolumen in Wien hat sich von Februar auf März nahezu verdreifacht.“ Zuletzt habe es teilweise mehr als 20.000 Anrufer pro Tag gegeben, heißt es aus dem Büro von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker.
Wer durchgedrungen ist, hatte in der Regel die Frage: „Bin ich ein Corona-Verdachtsfall?“, oder die Anfrage hat irgendetwas mit der Impfung zu tun. Daher wurden 120 Mitarbeiter, hauptsächlich fürs Impfservice, zusätzlich rekrutiert. Personal wird weiterhin gesucht.
Und hier ein paar Tipps, wie Sie Zeit sparen können:
+ Wer Impftermine bucht oder verschiebt, kann das unter www.impfservice.wien selbst erledigen und muss nicht bei 1450 anrufen.
+ Zweit-Termine kommen per SMS oder Mail. Auch hier ist kein Anruf nötig.
+ Bei Virus-Verdacht kann der digitale Symptom-Checker https://coronavirus.wien.gv.at/symptomchecker zur Abklärung genutzt werden. Mitunter wird sofort eine Testung ausgelöst.
+ Termine für Teststraßen/Checkboxen können ebenso online gebucht werden.
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