Info des Landes fehlte

Aufregung um ausgetauschten Brief in Testpaketen

Burgenland
08.04.2021 08:25

Politischen Wirbel gibt es nun nach der Spucktest-Aktion des Landes Burgenland vor Ostern. Grund ist aber nicht die Testung selbst, sondern die Beilagen, die mit den Paketen verteilt wurden. Denn statt dem Schreiben des Landes legten manche ÖVP-Bürgermeister einfach ihr eigenes bei und überbrachten dies an die Haushalte.

Gedacht war, dass das Packerl neben dem Spucktest auch ein Begleitschreiben der Landesregierung samt Anleitung enthalten sollte. Der Zettel schaffte es aber nicht in allen Gemeinden bis in die Haushalte. In der Landeshauptstadt etwa gab es stattdessen einen Brief mit einem recht ähnlichen Inhalt - nur eben unterzeichnet von ÖVP-Bürgermeister Thomas Steiner. Auch in Halbturn informierte der türkise Ortschef Markus Ulram die Bürger mit einem eigenen Schreiben.

SPÖ-Landesregierung verärgert
Bei der SPÖ ist man angesichts eines solchen Vorgehens empört. „Offenbar sind sich die Türkisen nicht zu plump, sich mit fremden Federn zu schmücken“, ärgert sich SPÖ-Landesgeschäftsführer Roland Fürst. Diese Form der Politik richte sich von selbst, meint der rote Mandatar.

Ulram verweist darauf, dass er für sein Schreiben einen Musterbrief des Landes verwendet habe. Dieser sei im Kern ähnlich dem des Landes. „Letztlich geht es um den Inhalt und die Botschaft“, so Ulram.

Landeshauptstadt kontert Vorwürfen
In Eisenstadt wird erklärt, dass man „aufgrund unvollständiger Vorinformationen“ einen eigenen Infobrief vorbereitet habe. Zudem brüste sich das Land als Testweltmeister, nachdem Tausende in den Gemeinden dafür gelaufen seien, sagt ÖVP-Klubobmann Michael Bieber. 

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