Mit Schnellrichtern, PS-starken Zivilstreife-Fahrzeugen, neuen Radargeräten, Schwerpunktkontrollen und einem „Raser-Register“ sagen Polizei und Land Kärnten Temposündern den Kampf an. Dienstag wurde ein Maßnahmenpaket präsentiert. Um das „Abkassieren bei Lenkern“ gehe es aber nicht, heißt es.
Tempojagd auf der Klagenfurter Nordumfahrung, ein Drift-Rennen auf den Dobratsch und mit Tempo 100 nachts durch die Innenstadt: Auch in Kärnten hat sich eine kleine, illegale Straßen-Rennszene entwickelt. Nach einem Vorstoß zur Strafverschärfung im Bund ziehen jetzt die Bundesländer nach. Bei einem „Raser-Gipfel“ in Kärnten haben Land, Polizei und Kuratorium für Verkehrssicherheit im Kampf gegen Temposünder ein Maßnahmenpaket vorgestellt. Um ein neuerliches Abkassieren bei den Autofahrern soll es dabei nicht gehen, wird betont: „Für geringe Überschreitungen ändert sich nichts.
„Raser-Register“ für Wiederholungstäter
Es geht um die Spitze des Eisberges, um die extremen Übertretungen“, sagt Verkehrslandesrat Sebastian Schuschnig. Konkret sollen diese Maßnahmen umgesetzt werden: Polizei und Bezirksbehörden rücken enger zusammen, Wiederholungstäter werden in einem „Raser-Register“ vorgemerkt. Angekündigt sind auch gemeinsame Schwerpunktaktionen mit Schnellrichtern Straferhöhungen für große Übertretungen Die Kontrolldichte wird erhöht: 100 neue Radargeräte und ein neuer „Kurven-Blitzer“ stehen parat, die Polizei rüstet mit drei neuen PS-starken Zivilstreifen auf Drogenlenker werden verstärkt ins Visier genommen, eine Internet-Kampagne soll Bewusstsein schaffen. Thomas Leitner
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