Der Tod des ehemaligen Formel-1-Piloten und Paralympics-Stars Alessandro Zanardi hat (nicht nur) in der Sportwelt Bestürzung ausgelöst. Der Italiener galt für viele Menschen als Quelle der Inspiration – das wurde auch an den Reaktionen ersichtlich.
Aufgrund seiner mit viel Optimismus gemeisterten Leidensgeschichte wurde Zanardi zu einem Sinnbild des Nicht-Aufgeben-Wollens. Die Motorsport- und die gesamte Sportwelt trauern um eine große Persönlichkeit und Inspiration für viele Menschen.
„Ein Held größten Kalibers“, schrieb die Formel 1 in einer Huldigung. „Er stand vor Herausforderungen, die jeden anderen zum Aufgeben gebracht hätten, doch er blickte stets nach vorne - immer mit einem Lächeln und einer unerschütterlichen Entschlossenheit, die uns alle inspirierte“, sagte Zanardi-Landsmann und Formel-1-Geschäftsführer Stefano Domenicali: „Auch wenn sein Verlust tief zu spüren ist, bleibt sein Vermächtnis ungebrochen.“
„Hoffnung, Stolz und Kraft“
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni würdigte Zanardi als „außergewöhnlichen Menschen, der jede Prüfung des Lebens in eine Lektion in Mut, Stärke und Würde verwandeln konnte“. „Mit seinen sportlichen Erfolgen, seinem Vorbild und seiner Menschlichkeit hat er uns allen viel mehr als nur einen Sieg geschenkt: Er hat uns Hoffnung, Stolz und die Kraft gegeben, niemals aufzugeben.“ Die „Gazzetta dello Sport“ schrieb: „Der Rennfahrer und Paralympionike, der Italien gelehrt hat, niemals aufzugeben.“
Zanardi war in der Formel 1 zwischen 1991 und 1999 bei über 40 Rennen dabei. Er fuhr unter anderem für Lotus und Williams. Nach dem Ende seiner Formel-1-Karriere verunglückte er nach einem Boxenstopp bei einem Rennen in der Champ-Car-Serie auf dem Lausitzring schwer. Ihm mussten beide Beine amputiert werden. Bei den Paralympischen Spielen in London 2012 und Rio de Janeiro 2016 war er im Radsport erfolgreich.
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