Autofahrer brauchen gute Nerven: Die Baustellensaison hat heuer zwei Höhepunkte, wo es an mehreren Hauptrouten gleichzeitig eng ist. In der Karwoche sowie im Sommer. Freitagnacht geht es mit einem Kracher los. Der innere Neubaugürtel ist bis zum 30. März komplett gesperrt. Der Grund: Gleisbauarbeiten.
35.000 Fahrzeuge pro Tag schieben sich in diesem Bereich vorwärts. Der Verkehr wird über kleinere Seitengassen umgeleitet. Auch der Margaretengürtel ist stark verengt. Am Tag sind zwei, nächtens nur ein Fahrstreifen frei. Die Wiener Linien erneuern dort bis 6. April Weichenanlagen für die Straßenbahn.
Wir nutzen die verkehrsärmere Zeit um Ostern, um die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten.
Wiens Baustellenkoordinator Peter Lenz
„Es ist eine herausfordernde Situation. Wir nutzen die verkehrsärmere Zeit um Ostern, um die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten“, sagt Wiens Baustellenkoordinator Peter Lenz. Wo zwickt es in der Karwoche noch: In der Altmannsdorfer Straße (Fahrbahn wird saniert), in der Rechten Wienzeile (dieses Wochenende gesperrt), am Matzleinsdorfer Platz, beim Stadtpark (Straßenbau) und im Kreuzungsbereich Jägerstraße und Wexstraße (Schienentausch bis Ende Mai).
Gehen wir zu den Sommermonaten. Hier lauern die größten Staufallen im Bereich Museumsplatz/Getreidemarkt (U2-Bau), in der Thaliastraße (wird komplett erneuert), rund um die Gunoldstraße/Muthgasse und Heiligenstädter Brücke, am Franz-Josefs-Kai, sowie wieder am Gürtel (Bereich 4. bis 6 Bezirk).
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.