Die Aussicht auf eine - wie es im Fachjargon heißt - „gute Fuhr“ hat für drei Wiener Taxler in Handschellen geendet! Zwei Kroaten und ein Serbe flogen bei ihren Schlepperfahrten von der burgenländisch-ungarischen Grenze Richtung Hauptstadt auf - mit 14 Syrern an Bord.
Als letztes Glied der kriminellen Schlepper-Kette witterten zuletzt immer mehr Taxilenker das große Geschäft an der burgenländischen Grenze. Bis zu 200 Euro pro Kopf lassen sich die Berufschauffeure die riskante Fuhr in die Bundeshauptstadt kosten - für viele Flüchtlinge ist es die letzte Etappe auf ihrer Reise nach Mitteleuropa.
Polizei erhielt Hinweis
Am späten Montagabend war allerdings in Deutschkreutz im Burgenland bereits Endstation: Nach einem Hinweis stoppte die Polizei drei Wiener Taxis, die als Handlanger der internationalen Schlepper-Mafia ihre Passagiere im Schutz der Dunkelheit bereits aufgenommen hatten.
An Bord der drei Autos entdeckten die Beamten insgesamt 14 Männer aus Syrien. Für die Lenker - zwei Kroaten und einen Serben - klickten noch an Ort und Stelle die Handschellen. Die Schlepperfahrzeuge wurden sichergestellt. Die Flüchtlinge wiederum stellten nach der Anhaltung sofort einen Asylantrag und wurden ins Anhaltezentrum Eisenstadt gebracht.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.