Verantwortungslose Sparwut legen die Betreiber des kroatischen Atomkraftwerks Krško an den Tag! Offenbar aus Kostengründen wurden trotz EU-Vereinbarungen keine „Stresstests“ durchgeführt. „Die grenznahe Öko-Bombe tickt also immer lauter.“
„Unsere Analyse zeigt ganz klar, dass hier fahrlässiges Sparen statt Sicherheitsstreben zur Anwendung kommt. Dabei liegt dieses Atomkraftwerk auf einer Erdbebenlinie, wo besondere Sorgfalt gefragt wäre. Doch große Teile der vor zehn Jahren gestarteten EU-Security-Checks sind immer noch nicht umgesetzt“, sagt GLOBAL-2000-Experte Reinhard Uhrig erschüttert. Für seine harsche Kritik stützt er sich auf Studien der renommierten deutschen Physikerin Oda Becker.
Unsere Analyse zeigt ganz klar, dass hier fahrlässiges Sparen statt Sicherheitsstreben zur Anwendung kommt. Dabei liegt dieses Atomkraftwerk auf einer Erdbebenlinie, wo besondere Sorgfalt gefragt wäre.
Reinhard Uhrig
"Brüssel darf nicht zuschauen“
Bekanntlich hatte Ex-Ökominister Niki Berlakovich nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima 2011 erfolgreich „Stresstests“ für alle europäischen Nuklearanlagen initiiert, um die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten. Umso erschütterter reagiert der heute umso umweltpolitischer engagierte, türkise Mandatar aus dem Burgenland auf die aufgedeckte Fahrlässigkeit: „Brüssel darf nicht zuschauen und muss sofort handeln.“
Mark Perry, Christoph Matzl, Kronen Zeitung
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