Gemeinsam mit Landesrat Heinrich Dorner wurde Zwischenbilanz über die bisherige Arbeit gezogen und kurz skizziert, wie es weitergeht. Klar ist: Die Region Neusiedler See/Seewinkel braucht mehr Wasser, egal, ob es sich um den See, den Zicksee, die Lacken oder die Landwirtschaft handelt.
In der Vergangenheit wurde deshalb schon öfters über Fremdwasserdotierungen nachgedacht. Auch diese Möglichkeit steht diesmal im Raum. Aber nicht nur. Durch ein Projekt möchte man das vorhandene Wasser möglichst lange in der Region halten. Vorhandene Entwässerungskanäle müssen dabei durch Schleusen regulierbar gemacht werden. Das wird aber nicht genug sein, um den Grundwasserspiegel – und darum geht es – höher zu halten.
Hier kommt Ungarn ins Spiel. Bei den Nachbarn gibt es bereits einen zehn Kilometer langen Bewässerungsgraben in den Hansag. Dieser soll nun bis zur Grenze verlängert werden. Das Burgenland beteiligt sich mit drei Millionen Euro an dem Bau und hat so in Zukunft die Möglichkeit, ebenfalls Wasser aus der Moson-Donau, einem Seitenarm der Donau, ins Gebiet zu leiten. Wie das genau bewerkstelligt wird, muss jetzt ausgearbeitet werden.
C.Titz
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.