Mit Gasfilter

Peugeot 308: Schicker Hightech-Säbelzahntiger

Motor
18.03.2021 04:00

Peugeot bringt im Herbst den Nachfolger des Kompaktschlagers 308 und macht ihn zu einem bildschönen Hightech-Franzosen. Außerdem legt er in Länge und Radstand zu, duckt sich aber flacher auf die Straße. Das Säbelzahngesicht übernimmt er vom 508. Die Motorenpalette umfasst einen Diesel, zwei Benziner und zwei Plug-in-Hybride.

Mehr Platz für die Insassen, dafür etwas weniger Kofferraum als früher: Den Franzosen ist es offenbar besonders wichtig, dass man sich wohlfühlt im neuen 308. Der ist um elf Zentimeter auf 4,36 Meter gewachsen, der Radstand beträgt jetzt 2,68 Meter, der Zuwachs von 55 mm kommt den Passagieren zugute. In den Kofferraum passen nicht mehr 470 Liter wie früher, sondern 440 Liter. Davon befinden sich 28 Liter als Extrafach unter dem Boden. Hybridfahrer müssen mit 361 Liter Kofferraumvolumen auskommen. Bei umgeklappten Rücksitzlehnen sind es maximal 1.323 Liter (früher 1309 Liter). Wie sich die um zwei Zentimeter auf 1,44 Meter reduzierte Fahrzeughöhe auf das Raumgefühl auswirkt, wird man sehen.

Das Cockpit ist komplett neu gestaltet. Bekannt ist lediglich das iCockpit genannte Display oberhalb des kleinen Lenkrades, an das wir uns längst gewöhnt haben. Durch diese Anordnung kann sich Peugeot ein Head-up-Display sparen. Es misst wie auch der zentrale Touchscreen zehn Zoll.

Ab der Ausstattungsvariante Allure verfügt der neue Peugeot 308 über sogenannte i-Toggles, also frei mit Funktionen belegbare Touchtasten. Erstmals kann man zwei Smartphones gleichzeitig via Bluetooth verbinden.

Waren die Autos von Peugeot früher dafür bekannt, dass sie wenig Ablagemöglichkeiten hatten, bietet der neue 308 nun bis zu 34 Liter Stauvolumen im Innenraum.

Optional herrscht im Innenraum besonders reine Luft. Deren Qualität wird ständig überwacht, das Luftaufbereitungssystem „Clean Cabin“ wird bei Bedarf selbsttätig aktiviert und filtert schädliche Gase und Partikel heraus. Die Luftqualität wird auf dem zentralen Touchscreen angezeigt.

Weiterentwickelte Assistenzsysteme
Ende des Jahres reicht Peugeot das Drive-Assist-2.0-Paket nach, das weitreichende assistierte Fahrfunktionen umfasst. Wir sind gespannt, ob sich der Peugeot 308, wenn man ihn selbst lenken lässt, besser in der Spurmitte orientiert als der 508, der oft zu nah an den Linien fährt.

Das System kann dem Fahrer zwischen 70 km/h und 180 km/h. vorschlagen, das vorausfahrende Fahrzeug zu überholen und halbautomatisch die Spur wechseln. Es kann auch Tempolimits automatisch übernehmen und auch die Kurvengeschwindigkeit anpassen.

Fünf Motoren zur Wahl
Als reine Verbrennungsmotoren stehen ein Vierzylinder-Diesel und zwei Dreizylinder-Benziner zur Verfügung. Der Selbstzünder leistet 130 PS und wird wahlweise mit einem manuellen Sechsganggetriebe oder einer Achtgangautomatik kombiniert. Das Gleiche gilt für den gleich starken Benziner. Der 110-PS-Einstiegsmotor kommt mit manuellem Getriebe.

Außerdem werden zwei Plug-in-Hybride angeboten. Das Topmodell Peugeot 308 Hybrid 225 e-EAT8 hat einen 181 starken „Pure-Tech“-Motor unter der Haube, am Getriebe sitzt zusätzlich ein 81-kW-Elektromotor. Die Systemleistung beträgt 225 PS. Gleich aufgebaut ist der schwächere Hybrid namens 180 e-EAT8. Einziger Unterschied ist, dass der Benziner lediglich 150 PS leistet, was zu einer auf 180 PS reduzierten Systemleistung führt. Die beiden Fronttriebler versprechen eine WLTP-Reichweite von an die 60 Kilometer.

Ihre 12,4 kWh große Lithium-Ionen-Batterie ist an einer Haushaltssteckdose nach gut sieben Stunden voll geladen. Im Bestfall wird mit 7,4 kW geladen, dann dauert es knapp zwei Stunden.

Marktstart ist im Oktober. Der Kombi folgt voraussichtlich im Jänner.

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