„Oft werde ich gefragt, warum eine Frauenstrategie? Natürlich wäre es mir anders lieber. Fakt ist aber leider, dass viele Frauen in unserer Gesellschaft noch nicht gleichgestellt sind“, betont Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Eisenkopf. Gerade jetzt, wo viele Frauen unter den Folgen der Pandemie leiden, sei es nötig, gezielt Projekte zu fördern.
Mit der neuen Strategie wollen wir in Zukunft noch bessere und vor allem gleiche Chancen für Frauen und Mädchen schaffen.
Astrid Eisenkopf, Landeshauptmann-Stellvertreterin
Unter dem Titel „Gleich*in die Zukunft – Burgenländische Frauenstrategie!“ werden nun konkrete Maßnahmen erarbeitet. Grundlage dafür sind Erkenntnisse aus Vorprojekten sowie wissenschaftliche Beiträge. Diese werden von der FH Burgenland als langjähriger Forschungspartner des Landes beigesteuert. Durch die Expertise der Hochschule soll eine praxistaugliche Umsetzung garantiert sein.
Wir achten besonders auf Gleichbehandlung in der Lehre. Dass wir nun an diesem großen Projekt mitarbeiten, freut uns besonders.
Georg Pehm, Geschäftsführer der FH Burgenland
Um einen besseren Einblick in die Lebensrealitäten der Burgenländerinnen zu bekommen, sollen in den kommenden Monaten Fragebögen an alle Haushalte verschickt werden. „Durch die Einbeziehung der gesamten Bevölkerung erhoffen wir uns einen offenen Diskurs und können so die Strategie weiterentwickeln“, so Eisenkopf.
Carina Lampeter, Kronen Zeitung
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